28.3.2007
Hi,

Tut mir echt leid, dass es so lange gedauert hat bis ich wieder was geschrieben hab, aber Schule nimmt leider Zeit in Anspruch. Dafür kommt jetzt (versprochen) dank den Osterferien und dank dem vielen Mist der auf der Welt passiert wieder eine produktive Phase.
lg
Basti

4.2.2007
Für alle Webmaster, die helfen wollen WasBastiAufregt bekannt zu machen gibt es hier frei verfügbare Banner.
lg
Basti

2.2.2007
Hi da draußen. Auf WasBastiAufregt.at.tt ist ab jetzt in unregelmäßigen Abständen meine Meinung zu aktuellen Ereignissen zu lesen. Hoffe ihr schaut öfter mal her.
lg
Basti

PS: Freue mich immer über Feedback und Aufregstoff (zB Politisches Geschehen, aber auch eine Geschichte aus eurem Alltag) per eMail oder ICQ: 295-666-154.

Almosen ...

Im ersten Moment ist man wohl oft nicht misstrauisch genug. Ich gebe zu, ich habe an das gute im Menschen geglaubt, als ich den Besitzer vom Clumsy's Pub in Wr. Neustadt gestern bereits gegen 3 Uhr mit zwei Packungen Mikrowellen Popcorn durchs Lokal gehen sah. Ich streckte - wie fast jeder - meine Hand aus und nahm mir eine Hand voll heraus. Ich betrachtete die vermeintliche Almose und bemerkte, dass sie mit rotem Pulver bedeckt war. "Eine Spezialmischung des Hauses? Dann muss es wohl gut sein!", dachte ich mir so naiv wie ich mich sonst nicht kenne und aß ein Stück. Unter Höllenschmerzen verfluchte ich den Besitzer aufs übelste, als mir klar wurde dass das rote Pulver Chili war. Daraufhin trank ich mehrere große Gläser Leitungswasser (mit Eis), was die Rechnung des Besitzers mit dieser Aktion mehr Geld über Getränke einzunehmen, nicht aufgehen ließ. HA.
30.9.2007

Was macht den Papst so wertvoll?

Am 7. September kommt der Papst nach Österreich und die Euphorie ist kaum ... da. Auch wenn uns die Medien etwas anderes einreden wollen, wenige Katholiken, die die eigentlichen Kernthemen unserer Religion erkannt haben, sitzen mit Herzklopfen zu Hause und beobachten ihre riesige Papst-Countdown-Uhr. Was sind eigentlich die Kernthemen des Katholizismus? Meiner Meinung nach - und die ist durch viele Passagen in der Bibel fundiert - geht es um Gemeinschaft, Frieden, Toleranz, ... solche Sachen halt.
Ich kann nur schwer beschreiben wie sehr ich mich ärgere, wenn jemand sagt "Die Kirche ist gegen Kondome" oder "Die Kirche ist gegen Homosexuelle". Es mag sein, dass der Vatikan gegen Empfängnisverhütung ist, oder dass der Vatikan Lesbischwule diskriminiert - Ja, es ist so. Aber der Vatikan ist nicht die Kirche. Die Kirche ist eine Gemeinschaft, die nicht zwangsläufig der Meinung des Vatikans oder des Papstes zustimmt. Nur damit das mal klar ist: Ich habe nichts gegen Empfängnisverhütung, Homosexuelle oder Sex vor der Ehe, nur weil der Papst das sagt.
Was das Überleben der wahren Kirche aber sehr erschwert ist der große Geldmangel, der in den kleineren Pfarren herrscht. Eine heilige Messe modern zu gestalten geht auch mit wenig Geld, diese zu bewerben jedoch. Genauso ist auch das Renovieren einer Kirche oder einer Pfarre eine kostspielige Angelegenheit. Die wahre Kirche tritt aus Geldmangel auf der Stelle und die Erzdiözese in Wien rückt kaum eins raus.
Außer natürlich, der Katholik der wichtiger ist als alle anderen, der allen Menschen ein Vorbild ist, Gottes Vertretung auf Erden, derjenige die alten Werte (und seien sie noch so wertlos) bewahrt kommt nach Österreich. Da spart der Klerus nicht. Da gibt er gerne mal - anschnallen - FÜNF MILLIONEN EURO aus. Das ist ein Fünfer mit 6 Nullen dran.
Zur Veranschaulichung: Mit dieser Summe könnte man eine Million sudanesische Babies und Kleinkinder einen Monat lang ernähren, 166666 Familien in Entwicklungsländern den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen oder 250000 Kindern in Nicaragua ein Schulfrühstück für das gesamte Schuljahr finanzieren. Übrigens: Alle diese Informationen habe ich von katholischen Institutionen.
Ein gewagter Vorschlag, der auch ein bisschen zu spät kommt: Warum ruft Kardinal Schönborn nicht den Papst an und sagt ihm: "Du Benedikt, tut mir Leid, aber das Geld das uns dein Besuch kosten würde spenden wir jetzt lieber, schick uns halt eine Postkarte" - Da kann der Papst doch gar nicht böse sein, oder? Schließlich ist die Hilfe für Bedürftige ein zentraler Punkt des christlichen Glaubens. Es ist doch besser, Menschen das Leben zu retten, als ein riesen Spektakel um einen Mann zu machen, der nicht so viel mit der Kirche zu tun hat wie viele glauben.
Aber jetzt ist es zu spät und ich habe endgültig die Hoffnung verloren, dass der Klerus sich auf christliche Werte rückbesinnt.
2.9.2007

Ein leiser Schritt weg von der Demokratie

Auch wenn ich wirklich viel Kritik an unserer Regierung und am Nationalrat übe - ein bescheidener Teil von mir hat sich immer gedacht: "Na gut, das ist jetzt nicht OK. Aber wenigstens ist es nicht so wie in der Türkei, in den USA oder im Iran."
Jetzt haben sich unsere Politiker (auf Druck der EU) aber etwas geleistet, was für eine Demokratie absolut inakzeptabel ist: die Vorratsdatenspeicherung für Handytelefonate. Bisher musste die Polizei einen richterlichen Beschluss einholen, um herauszufinden, wen ich wann von wo wie lange angerufen habe. Wenn es nach der EU geht, sollen diese Daten 6 Monate gespeichert werden.
Wenn es einen konkreten Verdacht gibt ist es OK, wenn die Polizei wissen will wann ich meinen Crack Dealer angerufen habe. Aber wie komme ich als unbescholtener Bürger dazu, dass irgendein Beamter nachschauen kann, mit wem ich im Jänner telefoniert habe? Das ist ein scharfer Einschnitt in die Privatsphäre, der nicht tolerierbar ist.
Es wäre ja nicht das erste Mal dass unsere Regierungen einen Schritt von der Demokratie weg machen würde - aber sonst war immer ein entsprechendes mediales Interesse oder sogar öffentliche Empörung zu bemerken. Doch nichts dergleichen. Ein paar kurze Artikel in der Zeitung, kaum eine Erwähung im Fernsehen - die Österreicher wissen kaum etwas davon, dass ihre Privatsphäre in Gefahr ist.
6.6.2007

Mein Ziel ist, dass abgeschoben wird

Innenminister Günther Platter - ein bisschen rechtsSagt Innenminister Günther Platter. In einem Interview, das er dem Kurier gegeben hat, wirft er den Asylwerbern vor, ihre Verfahren absichtlich hinauszuzögern. Es kann ja auch wirklich nicht sein, dass Menschen alles Versuchen, um nicht in ihr Heimatland zurückkehren zu müssen, in dem sie verfolgt werden oder Krieg herrscht.
Ich möchte sehen dass Günther Platter, wäre er vor 65 Jahren aus irgendeinem Grund von der GeStaPo verfolgt worden und in ein anderes europäisches Land geflüchtet, seine Abschiebung von dort einfach akzeptiert hätte. Günther, hättest du nicht alles versucht um deine Familie in dem Land zu halten, in dem sie sich seit Jahren das erste Mal sicher fühlt?
Es geht unserem geschätzten Innenminister sicher nicht darum, Verwaltungskosten zu sparen. Er will die Bevölkerung gegen Ausländer und besonders Asylwerber aufhetzen, damit die Österreicher nicht merken, wie viel im Fremdenrecht - und so ziemlich jedem Gebiet das von der ÖVP verwaltet wird - schief läuft.
27.4.2007

Es kann nicht sein, dass der rechtschaffende Bürger

HC Strache, FPÖ-Obmann... wehrlos ist gegenüber dem Kriminellen", so HC Strache, bei einer Pressekonferenz in der er die Liberalisierung des Waffenrechtes fordert. Gewisse Berufsgruppen sollten laut ihm wieder eine Waffe mit sich tragen dürfen, auch der Besitz zu Hause müsse erleichtert werden. Das soll besonders Ärzte, Bankbeamte, Taxifahrer und Trafikanten betreffen. Klar, die Ärzte können dann die Schusswunden ihrer Kinder und deren Mitschüler gleich versorgen, Taxifahrer bringen den verblutenden Fahrgast ins Spital, Bankbeamte zahlen das Schmerzensgeld persönlich aus und Trafikanten nehmen gleich die Pistole in den Mund, ohne dem Steuerzahler durch Lungenkrebs auf der Tasche zu liegen.
Verzeiht meinen Makaberen Ton, aber wenn man sich explizit die USA (wenn auch nur teilweise) als Vorbild nimmt, und das ein paar Tage nach einem Amoklauf der 33 Menschen das Leben kostete, muss ich einen etwas heftigen Ton anschlagen.
Das Waffengesetz mit dem Argument des Selbstschutzes liberalisieren zu wollen, ist einfach nur dumm.
Seit dem strengerem Waffengesetz, das vor zehn Jahren erlassen wurde, sind die Waffenscheinbesitzer um 24% zurückgegangen, Selbstmorde mit Schusswaffen um 26% und Waffenmorde um 67% (!) gesunken.
Irgendjemand sollte Strache den Film "Bowling for Columbine" zeigen, damit er weiß in welche Richtung er sich bewegt.
19.4.2007

Hauptsache Recht haben

Ahmadinedschad gewährt den britischen Soldaten Amnestie - ein Zeichen des guten Willens, oder?OK, die britischen Soldaten, die im festgehalten wurden, weil sie angeblich iranische Gewässer befahren haben, sind frei. Der iranische Präsident Ahmadinedschad hat ihnen Amnestie gewährt, ihnen neues Gewand gekauft und nach Hause geschickt. Natürlich hat er sich dabei als der große Menschenfreund aufgespielt, der den Briten verzeiht. ABER: Die SoldatInnen sind außer Gefahr. Sie sind zu Hause bei ihren Familien. Alle sind glücklich: Großbritannien hat seine Soldaten zurück, der Iran sein Image ein bisschen aufgebessert. Für kurze Zeit war alles schön, die politische Situation ein bisschen weniger brenzlig.
Bis die Soldaten eine Pressekonferenz geben, in der sie behaupten, nur in irakischen Gewässern patroulliert zu haben, als plötzlich die Perser kamen und sie mit ganz vielen Schiffen umzingelten. Eigentlich hätten sie da schießen dürfen, aber sie haben sich ergeben und verhaften lassen. Sie sind zu dem Geständnis gezwungen worden.
Kluge Taktik um das Verhältnis zwischen den allierten Truppen und dem Iran zu verbessern, das muss ich schon sagen. Versteht mich nicht falsch, ich bin sicher, alles was die Soldaten sagen, stimmt. Aber dass sie ein paar Tage nachdem ihnen Amnestie gewährt wurde (was ja eigentlich ein Zeichen des guten Willens ist, auch wenn sie zu unrecht verhaftet wurden), wieder auf den Iran schimpfen, ist einfach unklug, wenn man zu einem Land wie dem Iran ein ohnehin gespanntes Verhältnis hat. Aber Recht zu haben ist den Briten anscheinend wichtiger als ein friedliches Auskommen mit dem Iran.
7.4.2007

65 000 weniger sind immer noch 270 000 zu viel

RobbenjagdMeiner Meinung nach ist es sowieso verwerflich, Tiere zu töten, damit sich ein paar reiche Snobs in ihren Pelzmänteln toll vorkommen. Aber Nerze und andere Pelztiere werden wenigstens eigens dafür gezüchtet, was das Töten der Tiere zwar nicht legitimiert, aber der Bestand der Spezies ist nicht gefährdet.
Anders bei den nordamerikanischen Robben. Aufgrund des Klimawandels schmilzt die dicke Eisschicht, die die Jungen zum überleben brauchen. Viele Robbenbabies ertrinken, was die Population stark eindämmt. Die kanadische Regierung hat daraufhin die Fangquote von 335 000 im letzten Jahr auf 270 000 zum Töten freigegebene Tiere gesenkt - was sind das nicht für gute Menschen! Jetzt sind es nur noch 270 000 Tiere, denen teilweise beim lebendigen Leibe das Fell abgezogen werden, um es für 45 Euro zu verkaufen. Und das mit dem Vorwand, den Fischbestand schützen zu wollen! Es ist ja auch leichter, Robbenbabies abzuschlachten, als sich um eine vernünftige Fischfangpolitik zu kümmern.
5.4.2007

Klimaschutz: einseitig betrachtet teuer

ZiB2Vorgestern, Dienstag. Basti schaut fern. Aufgrund unglücklicher Umstände empfängt Basti nur ORF und einen tschechischen Sender. Aber jetzt, wo Monika Lindner und die Hälfte der Leute, die aus dem ORF "ÖVP-TV" gemacht haben, weg sind, denkt Basti, ist es vorbei mit einseitig beleuchteten Reportagen. Aber da hat sich Basti wohl geirrt.
Am Anfang des Beitrags über die Kosten des Klimawandels wird viel darüber gesprochen, wie teuer uns neue Energieformen und andere Maßnahmen im Kampf gegen die globale Erwärmung kommen: gaaanz teuer nämlich, mehrere Billionen Dollar, 1% der Weltwirtschaftsleistung. "Wow, das ist ganz schön viel", denkt sich nun der ZiB2 Zuseher, während der Beitrag abschweift, ohne ein Wort darüber zu verlieren, wie viel uns der Klimawandel kostet, wenn wir nicht schleunigst was unternehmen: nämlich 5-20 mal soviel. Mal ganz abgesehen von den Millionen Menschenleben, die Naturkatastrophen so kosten.
Mir ist klar, dass die Schöpfer dieses Beitrages nicht von den Ölmagnaten bestochen wurde, um den Klimaschutz schlechtzureden. Vielmehr war den Leuten von der ZiB2 wohl nicht bewusst, dass sie durch diese einseitige Behandlung des Themas ein schlechtes Licht auf den Klimaschutz, statt auf den Klimawandel werfen.
29.3.2007

Na sag ma einfach dass sein Vater ein Nazi war

Herwig van Staa, Tiroler Landeshauptmann"Während Hunderttausende über die Ostsee vor den Russen flüchteten, ging es bei seiner Familie unbehelligt. Ich habe gehört, dass dies nur möglich war, weil der Vater ein hochgradiger Nazi gewesen sei."
Wenn ich das schon höre ... Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa beschuldigt Alexander van der Bellens - seit 41 Jahren toten (sehr pietätvoll wie ich finde) - Vater, ein Nazi gewesen zu sein. Wie üblich ist diese schwere beschuldigung toll fundiert: "Ich habe gehört." Ich habe gehört, dass Erik per Sullivan (der Schauspieler, der Dewey in Malcolm mittendrin spielt) bei einem Autounfall getötet wurde. Stimmt aber halt nicht. Deswegen sollte man politische Konkurrenten nicht anschuldigen, ohne diese Beschuldigungen untermauern zu können.
Mal ganz abgesehen davon, selbst wenn sein Vater ein Nazi gewesen wäre: Van der Bellen ist heute kein Nazi-Sympathisant. Und davon sitzen immerhin 28 im Parlament.
6.3.2007

Von wegen Neutralität

Steyr-Mannlicher und GLOCK, zwei Österreichische WaffenproduzentenEigentlich ist Österreich neutral. Praktisch für unsere Politiker ist jedoch, dass man Neutralität recht großzügig definieren kann. So genehmigt unser Wirtschaftsminister die Lieferung von 800 in Österreich hergestellten Scharfschützengewehren in den Iran. Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad ist bekennender Holocaustleugner und bezeichnete Israel als Krebsgeschwür. Dieses Staatsoberhaupt wird von Martin Bartenstein durch genehmigte Waffenexporte aus Österreich unterstützt. Als ob das nicht schlimm genug wäre, sind 100 dieser Gewehre irgendwie in den Irak gelangt.
Nur wenige Tage nach Bekanntwerden dieses Exportes, kommt heraus, dass die ebenfalls österreichische Firma GLOCK 30000 Pistolen an die Irakische Polizei, die für ihre Menschenrechtsverletzungen bekannt ist, geliefert hat. Und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Pistolen auf den Schwarzmarkt gelangen ist hoch.
Also wir fassen zusammen: In Österreich werden Waffen hergestellt. Und zwar gar nicht wenige. Zwei Drittel der US-Amerikanischen Polizisten tragen einen GLOCK Pistole. Diese Waffen werden an andere Länder verkauft und dort unter Umständen im Krieg verwendet. Aber Österreich ist toll, denn Österreich ist ja neutral.
http://www.steyr-mannlicher.at
http://www.glock.at
17.2.2007

64 Stunden Tierleid umsonst

Tiertransport (dpa)Am 26. Jänner kommen 65 Kühe aus Estland mit dem LKW in Salzburg an, um dort geschlachtet zu werden. Die Tiere hatten in 64 Stunden, auf engstem Raum zusammengepfercht, einen Weg von 2000 Kilometern zurückgelegt. Als ob das nicht schlimm genug wäre, wurde das Fleisch wieder nach Estland zurückgeschickt. Aus irgendeinem Grund dürfte diese Variante wohl billiger gewesen sein, als die Rinder direkt in Estland zu schlachten.
Warum müssen Tiere solche unvorstellbaren Qualen durchleben, nur damit irgendein estischer Fleischkonzern mehr Gewinn macht? Dieses aktuelle Beispiel ist ja nur eines von vielen. Egal ob es ungarische Gänse sind, deren Lebern vergiftet werden, um als Delikatesse verkauft zu werden, oder Nerze, die in winzige Käfige gezwängt werden, um später für ihr Fell getötet zu werden: Es geht immer darum, dass Menschen Profit machen, ohne Rücksicht auf das Leid anderer Lebewesen. Leider wird Tierleid im Dienste des Geldes von der Politik toleriert. Ein anständiger Politiker (und ich bin der Überzeugung dass es solche gibt) muss auch bereit sein, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Das kann heißen, dass wirtschaftliche Interessen ausnahmsweise hinter die der Tiere gestellt werden.
Weitere Informationen zum Thema Tiertransporte findet ihr unter:
http://www.vierpfoten.at
http://www.animals-angels.de/
7.2.2007

"Unsere Nation - das großartigste Land auf diesem Planeten"

USADiese "Definition" stammt - erraten - von einem US-Amerikaner. Er hat sich bei der Direktorin der Schule seiner Tochter beschwert, dass diese Al Gores Klimawandel-Doku im Unterricht zu sehen bekommt, der "unserer Nation - dem großartigsten Land auf diesem Planeten - die Schuld an der globalen Erwärmung gibt". Der Typ ist Mitglied in einer sehr konservativen Kirche.
Als ich davon gelesen habe, habe ich gleich an "Eine Himmlische Familie" denken müssen: übermäßig patriotisch, ohne viel darüber nachzudenken.
Was ist es, das die USA zum großartigsten Land auf diesem Planeten macht? Die Bespitzelung der Einwohner? Die hunderten Milliarden die für einen Krieg ausgegeben werden, der die Lage im Irak noch verschlimmert hat, aber Hauptsache George W. verdient sich am Öl eine goldene Nase? Der CO2 Ausstoß pro Einwohner, der 200 mal so groß ist wie der von Indien? Oder diese unglaubliche Überheblichkeit, sich Amerikaner zu nennen, wofür sich jeder Kanadier, Chilene oder Panamanese genieren muss?
Versteht mich nicht falsch, es gibt bestimmt viele US-Amerikaner, die ihrer Nationalität weniger radikal-patriotisch sehen und einsehen, dass die USA einen großen Teil zum Klimawandel beitragen. Mich regt vor allem auf, dass die Menschen diese Ideologie über die Kirche bekommmen.
Solange es sich in Grenzen hält, ist Patriotismus okay. Aber oft gilt halt doch: Patrioten sind Idioten.
2.2.2007

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